Dumbphone: Warum immer mehr Menschen Einfachheit für digitale Balance wählen

Warum erleben Dumbphones ein Comeback?

Unter all der Begeisterung darüber, dass Dumbphones (wir bevorzugen diesen Begriff nicht, erkennen aber seine weitverbreitete Nutzung an) ein Comeback erleben, gibt es tiefgehende Diskussionen über unsere Beziehung zur mobilen Technologie, die für uns alle geschaffen wurde.

Es ist eine Bewegung, die wir natürlich begrüßen. Wir möchten einige der möglichen Auslöser beleuchten – über die echte Nostalgie junger Menschen hinaus, die sich nach einer Zeit sehnen, die sie entweder nie erlebt haben oder die unbeschwerte Kindheitserinnerungen weckt. So wie Menschen unterschiedliche Wege finden, ihr digitales Gleichgewicht zu wahren, gibt es ebenso unterschiedliche Gründe, warum sie sich für ein non smartphone entscheiden.

Warum greifen Menschen zu Dumbphones?

Eine vielfältige Nutzerschaft mit unterschiedlichen Bedürfnissen

Punkt. Kunden sind äußerst vielfältig – es gibt keine eindeutigen Stereotypen. Menschen aus verschiedensten Lebensbereichen entscheiden sich für Punkt. Produkte. Unsere Kunden und Nutzer kommen aus der ganzen Welt, sind jung oder alt und haben ganz unterschiedliche Gründe, eine bessere digitale Balance zu erreichen – im Gegensatz zum aktuellen gesellschaftlichen Status quo. Bemerkenswert ist jedoch, dass das Interesse an Punkt. mit jeder Generation scheinbar jünger wird.

Zu den Punkt. Nutzern gehören UX-Designer, Public-Affairs-Manager, Designer, Ingenieure, Studierende, Notfallhelfer, Lehrer, Medienmanager, Architekten, Professoren, Unternehmensleiter, Unternehmer, NGOs, Verleger, Fotografen, (Big) Tech-Designer, Innovationsmanager, Magazinredakteure, Digital-Marketing-Manager, Künstler und Sportler – die Liste ließe sich fortsetzen.

Digitale Balance statt nur Digital Detox

Jeder Mensch hat seinen eigenen Grund, digitale Veränderungen anzustreben. Doch es geht nicht nur um Digital Detox oder darum, moderne Technologien vollständig abzulehnen.

Punkt. bietet eine Wahl – eine Entscheidung darüber, wie wir mit unserer persönlichen Technologie umgehen. In einer Welt mit wenigen echten Alternativen suchen Menschen nach genau dieser Möglichkeit: nach einem gesünderen Gleichgewicht. Sie tun es für sich selbst, für andere und für ihre Umwelt. Immer mehr Menschen möchten die Kontrolle zurückgewinnen und sich weniger von der allgegenwärtigen, auf Aufmerksamkeit ausgelegten mobilen Technologie versklaven lassen.

In diesem Zusammenhang gibt es gut dokumentierte Entwicklungen, wie den viel beachteten New York Times-Artikel von Alex Vadukul über den "Luddite Club". Dieser Artikel zeigt eine wachsende Bewegung gegen übermäßige Smartphone-Nutzung und soziale Medien – ein klassischer Akt jugendlicher Rebellion gegen den aktuellen Status quo. Für Punkt. ist besonders interessant, dass junge Menschen bewusst auf ihre iPhones und Android-Geräte verzichten und nach Alternativen suchen, die ihnen mehr Kontrolle und Präsenz im echten Leben ermöglichen. Das Punkt. MP02 ist für genau diesen Zweck ideal – kein billiges Wegwerf-Handy, sondern ein hochwertiges, designorientiertes Gerät für den langfristigen Gebrauch.

Die Rolle von Dumbphones als Zweitgeräte

Viele Nutzer verwenden das Punkt. MP02 als Zweitgerät – ein „Begleittelefon“, das gezielt für Auszeiten vom Smartphone genutzt wird. Ein Gerät, das nur die wichtigsten Kontakte speichert – eine Art innerer Kreis. Dies wurde beispielhaft durch Moncler gezeigt, das das MP02 als exklusives Kommunikationsmittel für seine Genius-Kollektion wählte.

Der Trend zu modernen Dumbphones ist Teil eines tieferen Wandels hin zu einem bewussteren Umgang mit Technologie und gesünderen digitalen Gewohnheiten. Je mehr Menschen ihre Technologiekontrolle zurückfordern, desto stärker wird die Diskussion über Datenschutz. Viele Nutzer von Dumbphones möchten sich vor der ständigen Überwachung und Datensammlung durch große Tech-Unternehmen schützen. Der Wunsch nach Privatsphäre und Sicherheit wird in der digitalen Ära immer wichtiger.

Dumbphone-Trend: Zahlen und Entwicklungen

Laut einer Reuters-Analyse nimmt der Verkauf von Dumbphones kontinuierlich zu. Im Jahr 2024 wurden in Großbritannien 450.000 Feature Phones verkauft, während sich die Verkaufszahlen in Westeuropa im Vergleich zu 2023 um 4 % erhöhten – insgesamt wurden dort 215 Millionen Geräte verkauft.

Three Punkt MP02 dumb phones in black, white, and blue colors, arranged diagonally under a beam of light on a dark surface.

Warum Datenschutz in der digitalen Welt immer wichtiger wird

Das wachsende Interesse an Dumbphones ist eng mit der steigenden Sensibilität für Datenschutz verknüpft. In unserem nächsten Artikel untersuchen wir, warum der Schutz persönlicher Daten nicht nur eine wachsende Sorge, sondern ein grundlegendes Menschenrecht ist. Mit zunehmendem Bewusstsein, insbesondere unter jüngeren Generationen, wird die Diskussion über Datenschutz immer relevanter.

Wir freuen uns auch über Ihre Gedanken und Erfahrungen! Schreiben Sie uns gerne an social@punkt.ch oder kontaktieren Sie uns über unsere sozialen Kanäle.

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